Die Geschichte der Lenau Hexa

Aus dem Herzen Steinhofens – zwischen Tradition und Zusammenhalt – entstand die Idee, eine eigene Hexengruppe zu gründen.

DIE SAGE

- UM DEN STEINHOFENER BRUNNEN -

Im Jahre 1850 fuhr ein Postkutscher einen langen Weg um einen Reisenden abzuholen. Es war bereits Mitternacht, das Wetter grau und neblig und er hatte großen Durst. 

In einem weit abgelegenen Dorf pausierte er für eine Weile und erblickte einen Brunnen. Er erinnerte sich daran dass er vor einiger Zeit bereits mit einem anderen Reisenden hier Rast machte und dieser dort sogar ein Gedicht verfasste. Er muss recht bekannt gewesen sein, denn der Brunnen wurde sogar nach ihm benannt, der Lenau-Brunnen.

Die Ureinwohner des Dorfes sagten diesem Brunnen einiges nach. Böse Geister, hässliche Kreaturen und Dämonen sollen sich um ihn herum treiben.

Er trat näher und es bot sich ihm ein zauberhafter Anblick, ein Schimmern und Glitzern, irgendetwas Magisches. Wie in einem Bann zog es ihn an und das Wasser darin schien wie ein Elixier. Er trank davon und konnte nicht mehr aufhören. 

Das Wasser musste etwas besonderes sein, denn er veränderte sich von Schluck zu Schluck. Sein Gesicht verzerrte sich zu einer grässlichen Fratze, widerliche und grausame Gedanken fuhren durch ihn durch. Er schrie und kreischte, das Böse platze aus ihm heraus. 

Dies war die Geburt von UANEL... 
Er füllte seine Reserveflaschen und führte seine Reise fort. All seinen Kunden erzählte er von diesem besagten Lenau-Brunnen, diesem magischen Wasser, welches einem unsagbare Kräfte vermachte...jeden lies er kosten und jeder war in seinem Bann.

Mit schallendem Posthorn kehrt nun Uanel immer und immer wieder an den Lenau-Brunnen zurück, begleitet von seinem Gefolge, welches er fortlaufend mit in seine Welt zieht.
Beschreibung

Die Lenau Hexe

Die Lenau Hexe ist mehr als ein Häs – sie ist das Gesicht unseres Vereins, Symbol unserer Herkunft und Ausdruck unserer Leidenschaft für das Brauchtum.

Die Maske

Die handgeschnitzte Holzmaske der Lenau Hexe trägt als Merkmal die Farbe des Brunnenwassers um ihre Augenpartien. Diese Farben variieren, um jede einzelne Maske einen besonderen Charakter nach Laune des Herstellers zu verpassen.

Beispiel: Warze auf der Nase oder am Kinn, Adern im Auge. Die Lenauhexe trägt echtes, langes ebenfalls farblich variierendes Rosshaar.

Das Häs

Das Kopftuch, Schultertuch und die Schürze sind in grün gehalten. Es soll Algenbildung und giftige Bakterienansammlung im Brunnenwasser widerspiegeln, welche bei der Gesichtswäsche des Mannes die Fratze Uanels ins Leben rief. „Das Gift der Reinheit“

Hemd und Rock sind braun, dies zeigt den, sich am Grund des Brunnenbodens, angesammelten Schmutz und Dreck. Ebenfalls braun ist der Erdboden, worauf der Brunnen steht, worin sich die Hexen nach der Fasnet vergraben.

Besonderheiten

Die Bedeutung der Stickerei auf dem Schultertuch, des Aufnähers am linken Hemdärmel und dem Aufdruck des Posthorns auf der Schürze erklärt, dass Steinhofen durch Nikolaus von Lenau bekanntwurde, der 1832 auf einer Postreise durch Steinhofen fuhr und dabei das Gedicht „Der Postillion“ schrieb.

Und wie es sich zum Bild unserer Hexe noch gehört, darf der Besen und die in braun-grün gehaltenen Strümpfe, Handschuhe sowie die Strohschuhe nicht fehlen.

Beschreibung

Der Uanel

Uanel ist das mystische Bindeglied zwischen Legende und Fasnetsbrauchtum – geboren aus dunkler Verführung, verkörpert durch historische Kleidung, fasziniert er als Figur des Rituals und Hüter einer alten Sage.

Die Maske

Die handgeschnitzte Holzmaske des Uanels trägt als Merkmal zwei Hörner und einen schwarzen Zylinderhut. Das Maskenbild stellt die Fratze des Postkutschers dar, nachdem er vom Lenaubrunnen trank.

Der Uanel trägt echtes langes, jedoch farblich nicht variierendes Rosshaar. Dies ist standardgemäß schwarz gehalten.

Das Häs

Das Häs des Uanels besteht aus einer schwarzen Zimmermanns Kleidung und schwarzen Stiefeln. Es ist an die damalige Kleidung des Postkutscher Nikolaus von Lenau angelehnt, der 1832 auf seiner Reise durch Steinhofen fuhr und dabei das Gedicht "Der Postillion" schrieb.

Besonderheiten

Auf der Rückseite des Kittels befindet sich eine Stickerei, die die Zurschaustellung unserer heutigen Hexentaufe, den "Lenau Brunnen Steinhofen" darstellt.

Und wie es sich zum Bild unseres Postkutschers noch gehört, darf ein langer krummer Stock und ein goldenes Horn nicht fehlen.

Beschreibung

Der Uanel

Uanel ist das mystische Bindeglied zwischen Legende und Fasnetsbrauchtum – geboren aus dunkler Verführung, verkörpert durch historische Kleidung, fasziniert er als Figur des Rituals und Hüter einer alten Sage.

Die Maske

Die handgeschnitzte Holzmaske des Uanels trägt als Merkmal zwei Hörner und einen schwarzen Zylinderhut. Das Maskenbild stellt die Fratze des Postkutschers dar, nachdem er vom Lenaubrunnen trank.

Der Uanel trägt echtes langes, jedoch farblich nicht variierendes Rosshaar. Dies ist standardgemäß schwarz gehalten.

Das Häs

Das Häs des Uanels besteht aus einer schwarzen Zimmermanns Kleidung und schwarzen Stiefeln. Es ist an die damalige Kleidung des Postkutscher Nikolaus von Lenau angelehnt, der 1832 auf seiner Reise durch Steinhofen fuhr und dabei das Gedicht "Der Postillion" schrieb.

Besonderheiten

Auf der Rückseite des Kittels befindet sich eine Stickerei, die die Zurschaustellung unserer heutigen Hexentaufe, den "Lenau Brunnen Steinhofen" darstellt.

Und wie es sich zum Bild unseres Postkutschers noch gehört, darf ein langer krummer Stock und ein goldenes Horn nicht fehlen.

DIE
LENAU HEXE

Beschreibung

Die handgeschnitzte Holzmaske der Lenau Hexe trägt als Merkmal die Farbe des Brunnenwassers um ihre Augenpartien. Diese Farben variieren, um jede einzelne Maske einen besonderen Charakter nach Laune des Herstellers zu verpassen.

Beispiel: Warze auf der Nase oder am Kinn, Adern im Auge. Die Lenauhexe trägt echtes, langes ebenfalls farblich variierendes Rosshaar.

Das Kopftuch, Schultertuch und die Schürze sind in grün gehalten. Es soll Algenbildung und giftige Bakterienansammlung im Brunnenwasser widerspiegeln, welche bei der Gesichtswäsche des Mannes die Fratze Uanels ins Leben rief. „Das Gift der Reinheit“

Hemd und Rock sind braun, dies zeigt den, sich am Grund des Brunnenbodens, angesammelten Schmutz und Dreck. Ebenfalls braun ist der Erdboden, worauf der Brunnen steht, worin sich die Hexen nach der Fasnet vergraben.

Die Bedeutung der Stickerei auf dem Schultertuch, des Aufnähers am linken Hemdärmel und dem Aufdruck des Posthorns auf der Schürze erklärt, dass Steinhofen durch Nikolaus von Lenau bekanntwurde, der 1832 auf einer Postreise durch Steinhofen fuhr und dabei das Gedicht „Der Postillion“ schrieb.

Und wie es sich zum Bild unserer Hexe noch gehört, darf der Besen und die in braun-grün gehaltenen Strümpfe, Handschuhe sowie die Strohschuhe nicht fehlen.

DER
UANEL

Beschreibung

Die handgeschnitzte Holzmaske des Uanels trägt als Merkmal zwei Hörner und einen schwarzen Zylinderhut. Das Maskenbild stellt die Fratze des Postkutschers dar, nachdem er vom Lenaubrunnen trank.

Der Uanel trägt echtes langes, jedoch farblich nicht variierendes Rosshaar. Dies ist standardgemäß schwarz gehalten.

Das Häs des Uanels besteht aus einer schwarzen Zimmermanns Kleidung und schwarzen Stiefeln. Es ist an die damalige Kleidung des Postkutscher Nikolaus von Lenau angelehnt, der 1832 auf seiner Reise durch Steinhofen fuhr und dabei das Gedicht "Der Postillion" schrieb.

Auf der Rückseite des Kittels befindet sich eine Stickerei, die die Zurschaustellung unserer heutigen Hexentaufe, den "Lenau Brunnen Steinhofen" darstellt.

Und wie es sich zum Bild unseres Postkutschers noch gehört, darf ein langer krummer Stock und ein goldenes Horn nicht fehlen.

KONTAKT

LENAU HEXA STEINHOFEN e.V.

Obere Klingen 5
72406 Bisingen
Deutschland

email: lenau-hexa@gmx.de
© Lenau Hexa Steinhofen e.V.